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    Berliner Morgenpost vom 06.09.06

    Hugo Schwartz mit seiner Kamera......

    Der Vereinsvorstand beim 1.Spatenstich am 05.09.06.

    Der Bohnsdorfer Sep. 2006-

    Peter Cordt im Gespräch mit Viola Unverfährt

    Kabel TV ( KW )

    Peter Cordt zur ILA 2006


    Tagesspiegel online vom 07.02.06
    Flughafenprozess: Befürworter appellieren an Kläger

    Vor der heute beginnenden Verhandlung des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig über die Klagen gegen den geplanten Ausbau des Flughafens Schönefeld haben Initiativen und Verbände gestern nochmals auf die Bedeutung des Projekts hingewiesen. Die Berlin-Brandenburg Aerospace Allianz appellierte sogar an die Kläger, sie sollten abwägen, „ob sie wirklich verantworten wollen, dieses für das Gemeinwohl wichtige Projekt durch ihre Klagen am Ende zu verhindern“. Die im Bürgerverein Brandenburg-Berlin (BVBB) zusammengeschlossenen Kläger betonen seit Jahren, sie seien nicht grundsätzlich gegen einen neuen Flughafen, sondern sie hielten den gewählten Standort Schönefeld für ungeeignet. Der bessere Ort für den Flughafen Berlin- Brandenburg-International (BBI) wäre ihrer Ansicht nach Sperenberg. Die Frage des Standortes gehört zu den wichtigsten Punkten bei der mündlichen Verhandlung vor dem Bundesverwaltungsgericht.

    Für Schönefeld spricht sich auch die Initiative „Bürger in Bewegung – pro Schönefeld“ aus. Sie ist nach eigenen Angaben 1994 von Anwohnern initiiert worden, die „teilweise oder direkt“ in der Einflugschneise wohnen. Die Region brauche die „Jobmaschine“ Flughafen, die insgesamt 40 000 neue Arbeitsplätze schaffe.

    Ähnlich argumentiert auch die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg (UVB). Hauptgeschäftsführer Hartmann Kleiner ist zuversichtlich, dass die Richter den Genehmigungsbeschluss bestätigen werden. Das Bundesverwaltungsgericht habe auch die Verlegung der Startbahnen in Leipzig und den Bau einer Wartungshalle für das Großflugzeug „Airbus A 380“ in Frankfurt (Main) positiv beschieden. Die Grünen sehen Planungsfehler, hoffen aber, dass das Gericht nur Nachbesserungen verlangen wird; vor allem beim Umwelt- und Lärmschutz.

    Vor Gericht findet keine allgemeine Anhörung mehr statt. Die Richter prüfen vielmehr , ob die Kläger durch den Ausbau in ihren Rechten verletzt würden. kt
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    Märkische Allgemeine Potsdamer Tageszeitung, 09.12.05

    Verein begrüßt Flughafen-Dialog
    Kritik der Grünen " ideologisch "

    Berlin. Die Diskussion um den von den Berliner Flughafen initiierten
    "Umweltdialog" geht weiter. Nach dem Kreisverband der Bündnisgrünen hat sich nun der Verein " Bürger in Bewegung" zu Wort gemeldet, der für den Flughafenausbau in Schönefeld ist. Vorstandsmitglied Kerstin Steinick erklärte, ihr Verein begrüße die "kommunikative Haltung" der Flughäfen. Der erste "Umweltdialog" habe " wieder einmal deutlich gemacht, dass eine Konzentration des Flugverkehrs am Stadtrand eine deutliche Entlastung bei Fluglärm und Flächenverbrauch ist". Es sei richtig, dass von einer "positiven ökologischen Gesamtbilanz" gesprochen werde. Steinick verwies darauf, dass es Klagen von Umweltorganisationen gegen den Bau des Flughafens Berlin- Brandenburg- International in Schönefeld nicht gebe. Anregungen der Naturschutzverbände aus dem Anhörungsverfahren seien im Planfeststellungsbeschluss zum Flughafenbau berücksichtigt worden. Dem Kreisverband der Bündnisgrünen wirft der Bürger- Verein mit Sitz in Berlin-Bohnsdorf vor, den Umweltdialog der Flughäfen "aus ideologischen Gründen" zu kritisieren. Es gehe nicht mehr um eine grundsätzliche Diskussion darüber, ob der BBI gebaut werden solle, sondern um die Frage, wie das Vorhaben "in den nächsten Jahren mit möglichst wenig Belastungen für die Anwohner realisiert werden kann." Der Flughafen sei das "wichtigste Wirtschaftsprojekt" für die Region. Nach Ansicht der Flughafengesellschaft wird der BBI in Schönefeld wegen der hohen Umweltstandards ein "grüner Flughafen" sein. Die Bündnisgrünen nannten das einen "Witz" und forderten außerdem die Beteiligung von Naturschützern am "Umweltdialog". paw

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    Märkische Allgemeine Potsdamer Tageszeitung, 25.05.05

    Unterschriften für Flughafen-Ausbau
    Verein plant weitere Aktionen

    Schönefeld. Beim Flughafenfest am Wochenende in Schönefeld hat der Verein "Bürger in Bewegung" eigenen Angaben zufolge mehr als 1.000 Unterschriften für den Ausbau zum Großflughafen "Berlin Brandenburg International" gesammelt.
    " Entgegen der lautstark geführten Diskussion zeigten sich die meisten Besucher unseres Standes sehr interessiert am Neubau und erklärten ihre Zustimmung zu dem Projekt", teilte Vereinssprecher Steffen Seifert mit. Es seien vor allem die "immensen Vorteile" für die Entwicklung der Region gesehen worden. So sehe es auch der Verein. Viele Mitglieder seien selbst direkte Anwohner des Flughafens und kennen die Belastungen durch den Flugbetrieb. Seifert: "Sie respektieren die Vorbehalte vieler Anwohner und möchten einen Beitrag dafür leisten, Ängste und Widerstände gegenüber dem Projekt abzubauen." Der Verein plane weitere Unterschriftenaktionen für den Ausbau, um zu zeigen, dass das "Potenzial an Befürwortern des neuen Airports Bbi sehr groß ist." paw

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    Berliner Woche, 07.04.04

    Bürger für Schönefeld
    Verein mit derzeit 50 Mitgliedern setzt sich für den Ausbau des Flughafens ein

    Schönefeld. Gegen den geplanten Bau des Flughafens machen Bürger seit Jahren mobil. Jetzt setzt sich ein Verein für den Flughafenbau ein.

    Steffen Seifert ist Sprecher des Vorstandes von "Bürger in Bewegung - pro Schönefeld": "Wir wollen den Ausbau des Flughafens positiv begleiten. Schließlich ist die Standortentscheidung auf politischer Ebene gefallen, nach wirtschaftlichen Aspekten ist Schönefeld auch die sinnvollste Alternative." Wie das Gründungsmitglied des inzwischen auf 50 Mitstreiter angewachsenen Vereins betont, sind viele Mitglieder des Vereins selbst vom künftigen Flughafen betroffen, weil sie in Bohnsdorf, Schönefeld, Eichwalde oder Mahlow wohnen. Was die Vereinsmitglieder auf keinen Fall wollen, ist die Konfrontation mit den Flughafengegnern. Steffen Seifert: "Wir wollen aber mithelfen, Ängste zum Beispiel vor Umweltverschmutzung oder einem angeblichen Wertverlust der Grundstücke abzubauen." Deshalb will der Verein unabhängige Experten zu Rate ziehen, die über Grundstücksentwicklungen an anderen deutschen Flughäfen informieren. Über die Vorteile des künftigen Flughafens ist man sich im Verein sicher. Steffen Seifert: "Die ganze Region bekommt eine bessere Verkehrsanbindung, die Stadtautobahn entlastet künftig das Adlergestell und Ortsteile wie Bohnsdorf und Altglienicke vom Durchgangsverkehr." Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter der Adresse www.pro-schoenefeld.de

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    Neues Deutschland, 25.03.04

    Pro-Schönefeld-Initiative hat sich formiert
    Bürgerverein »Bürger in Bewegung« plädiert für raschen Ausbau des Flughafens

    Von Peter Kirschey

    Seit Jahren fährt der Bürgerverein Brandenburg-Berlin (BVBB) schwere Geschütze auf, um einen Flughafen Berlin-Brandenburg International am Standort Schönefeld zu verhindern. Jetzt nun hat sich ein Bürgerverein mit dem Namen »Bürger in Bewegung« – eine Unterstützerorganisation für den Ausbau des Flughafens – gegründet. Das Ziel des neuen Vereins ist es, »positive Akzente« in der öffentlichen Diskussion um den Ausbau des Flughafens Schönefeld zu setzen.Während die Mitglieder des einen Vereins immer wieder neue Argumente finden, um den Baubeginn hinauszuzögern, wollen die Mitglieder des anderen den Bau des neuen Airports beschleunigen. Das Pikante daran: Beide Vereine haben in etwa die gleiche Klientel, das heißt sie wohnt und arbeitet in direkter Nachbarschaft und ist in gleicher Weise von den Folgen des Flughafenneubaus betroffen.
    Aus Sicht der Flughafenbefürworter ergeben sich für die Region mit einem solchen Projekt Chancen für die Schaffung neuer Arbeitsplätze, der Ansiedlung von neuem Gewerbe und der Verbesserung der Infrastruktur. Man möchte bei den Bürgern um Verständnis werben und Ängsten entgegenwirken. Während der Anti-Verein mit 5000 Mitgliedern einen Aufnahmestopp verfügt hat, um sich jetzt auf eine Klageflut gegen die mögliche Baugenehmigung in diesem Jahr für Schönefeld vorzubereiten, ist der Pro-Verband mit gegenwärtig 51 Mitgliedern für alle offen, die den Dialog suchen. »Es liegt nicht in unserer Absicht, ein Gegengewicht zum Bürgerverein der Flughafengegner zu schaffen«, erklärte Steffen Seifert vom Vorstand der Befürworter, »auch wir nehmen alle Bedenken – zum Beispiel im Zusammenhang mit dem Flugzeuglärm – sehr ernst. Doch wir wollen ein objektives Bild zum Flughafenausbau vermitteln.«
    Der Verein will auch mit den Flughafenbetreibern ins Gespräch kommen, um beim Neubau des Flughafens die Lebensbedingungen der dort lebenden Bürger mit einzubeziehen. Das ist für die Befürworter sinnvoller als eine Dauerblockade. Nach Bekanntwerden der Gründung des Vereins mit Sitz im Bürgerhaus Schönefeld, erzählte Seifert, gab es auch schon Drohanrufe und Schmähungen. Vom Verein der Flughafengegner wurde geargwöhnt, hier habe sich eine Gruppe im Solde der Flughafen GmbH gebildet. Doch das sei alles Unfug, meinte er, »wir sind ein unabhängiger Verein, der sich für die Interessen der Bürger rund um Schönefeld einsetzt«.
    Die im BVBB vereinten Standortgegner wollen noch im März ein Konzept vorstellen, wie sie weiter juristisch gegen den Flughafenausbau vorgehen. Der BVBB geht davon aus, dass »viele der tausenden von Lärmterror, Katastrophengefahr und Wertminderung ihrer Immobilie betroffenen Bürger im Einflugbereich des Flughafens klagen müssen, wenn sie ihre Rechte wahren wollen«. Zu diesem Zweck soll eine Klagegemeinschaft gebildet werden, der auch Nichtvereinsmitglieder beitreten können. Eine Klage, betonte der BVVB, ist immer noch kostengünstiger, als der Verlust durch Wertminderung.

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    Berliner Morgenpost, 20.03.04

    Erste Bürgerinitiative für den Großflughafen Schönefeld
    Anwohner setzen sich mit einem neuen Verein für den Bau des Airports ein

    Von Karsten Hintzmann

    Nach mehreren Bürgerinitiativen, die seit Jahren versuchen, den Bau des Großflughafens in Berlin-Schönefeld mit allen Mitteln zu verhindern, hat sich jetzt die erste Initiative von Befürwortern des Airports "Berlin Brandenburg International" (BBI) konstituiert. Knapp 30 Berliner und Brandenburger, die zumeist in der Umgebung des Flughafens leben oder arbeiten, gründeten im Seehotel Zeuthen den Verein "Bürger in Bewegung - Pro Schönefeld".
    Dabei handelt es sich um ein von den Betreibern des Flughafens Schönefeld finanziell und organisatorisch völlig unabhängiges Gremium, versichert Vorstandssprecher Steffen Seifert. Er habe die Initiative zur Gründung des Vereins gestartet, weil "permanent nur über die negativen, die hindernden Aspekte des Projekts debattiert" werde. Seifert: "Ich wohne in der Nähe des Airports und glaube, dass diese Region diesen Großflughafen braucht. Mit der Art und Weise der aktuellen öffentlichen Diskussion verliert das Projekt unnötig Zeit, zumal die Standortdebatte - Schönefeld oder Sperenberg - längst abgeschlossen und entschieden ist."
    Der neu gegründete Unterstützer-Verein respektiere "absolut auch die Haltung der Flughafengegner", so Seifert, obwohl das "Potenzial an Militanz auf der Seite der Kritiker erheblich" sei. Man betrachte sich keinesfalls als "Gegenbewegung zur Gegenbewegung" und wolle lediglich versuchen, die Schärfe aus der Debatte herauszunehmen und zu einem respektvollen Umgang miteinander zu gelangen. Seifert: "Wir nehmen die Ängste der Menschen ernst und kennen aus eigenem Erleben auch die Belastungen, die der Flughafen für die Anwohner mit sich bringt. Aber eine reine Blockade hilft niemandem." Sein Verein "Bürger in Bewegung - Pro Schönefeld" wolle versuchen, eine objektive Kommunikationsplattform aufzubauen, damit sich interessierte Bürger "von den Betreibern und Gegnern unabhängig" informieren könnten. Dazu sollten Experten gewonnen werden, die zuvor bereits andere Flughafenprojekte, etwa in Frankfurt und München, begleitet hätten. Seifert ist fest davon überzeugt, dass die Suche nach einer konsensualen Lösung für die Schönefeld-Anlieger perspektivisch wesentlich vorteilhafter wäre als eine Dauerblockade. Seifert: "Wir wollen mit den Flughafen-Betreibern ins Gespräch kommen, damit sie sich künftig stärker für bessere Lebensbedingungen im Flughafen-Umfeld engagieren und deutlich mehr für die Jugendarbeit und den Sport hier tun. "

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    Berliner Morgenpost, 20.03.04

    Bürger pro Schönefeld

    Kommentar von Karsten Hintzmann

    Natürlich ist es legitim, wenn sich Bürger mit allen rechtlichen Mitteln dagegen wehren, dass ihr Wohnumfeld an Lebensqualität verliert. Insofern haben die Initiativen, die sich gegen den Ausbau Schönefelds zum Großflughafen stemmen, ihre Berechtigung. Doch ob sie das Verkehrsdrehkreuz am Ende tatsächlich verhindern können, ist zweifelhaft. Vor diesem Hintergrund ist auch die Konstituierung des ersten Flughafen-Unterstützer-Vereins zu sehen. Hier haben sich Menschen zusammengefunden, die in der Nähe des Airports wohnen und arbeiten und sehr genau wissen, wie belastend das Leben dort sein kann. Dennoch befürworten sie den Großflughafen, weil sie die wirtschaftlichen Perspektiven für die Region im Blick haben und hoffen, selbst vom Aufschwung zu profitieren. Durch den von den Unterstützern gewünschten Dialog könnten die Flughafenbetreiber rechtzeitig gezwungen werden, Maßnahmen zu finanzieren, die das Leben rund um Schönefeld auch künftig lebenswert machen.